Die Diskussion um Fast Fashion rückt traditionelles Handwerk wieder ins Blickfeld. Der Fokus auf langlebige Materialien, natürliche Rohstoffe und bewährte Techniken, die teilweise vom Aussterben bedroht sind, hilft einerseits, Geld zu sparen. Andererseits bleiben durch den Erhalt von Werkstätten auch wichtige Orte der Begegnung im Grätzl erhalten.
Wenn Werkstätten schließen und niemand mehr lernt, wie man etwas herstellt oder repariert, gehen dieses Wissen und dieser gemeinsame Ort verloren.
Umso schöner findet es Vivien von der Offenen Werkstatt für Leder und Design, dass mittlerweile auch wieder junge Menschen das Reparieren und Herstellen für sich neu entdecken. Im Reparaturcafé im WUK können kaputte Dinge gemeinsam mit anderen wieder repariert werden.
Hier geht's zum Klimatipp von Vivien.
Alina und Serafina von Resi Slow Fashion setzen sich ebenfalls für den Erhalt von Handwerk im Grätzl ein und bieten in ihrer Werkstatt Kurse an, bei denen das gemeinsame Reparieren im Vordergrund steht. Mit einer traditionellen Stopftechnik verwandeln sie beschädigte Kleidungsstücke in individuelle Einzelstücke.
„Wir geben Techniken, Ideen und Inspiration weiter, damit Kleidungsstücke selbst repariert und weiterverwendet werden können.“ — Alina und Serafina, Resi Slow Fashion
Hier geht's zur kostenlosen “Visible Mending”-Anleitung von Resi Slow Fashion.