Die Idee kam Johanna, als sie ihre eigenen Fahrräder in der Küche ihrer Mini-Wohnung reparierte. „Da dachte ich mir, es wäre cool, wenn es einen Platz für Leute gäbe, die sich auskennen.“ Ihr ist dabei besonders wichtig, dass sich auch Menschen ohne Vorwissen trauen: „Ich halte viel davon, dass Leute, die sich das zutrauen, es auch selbst machen. Ich glaube, das können alle lernen.“
Weil Fahrradreparatur oft männerdominiert ist, war es ihr ein besonderes Anliegen, dass gerade Frauen die erste Hemmschwelle leichter überwinden können. Besonders wichtig ist Johanna, einen Ort zu schaffen, an dem sich alle willkommen und wohlfühlen.
„Ich wünsche mir vor allem, dass Frauen und Mädchen ihre Scheu verlieren, selbst ihre Fahrräder zu reparieren, und dass sie es einfach probieren. Man muss alles üben – auch ich konnte es nicht von Anfang an.“
— Johanna Dreher, Zur Schraubendreherin